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Typisch Metallzaun
Er besteht aus einer Reihe fundamentierter Pfosten, an denen waagerechte Riegel befestigt sind. Diese Querriegeln wiederum halten die „Füllung“ des Zaunelements: senkrechte Stäbe aus Profilstahl, Lochblech oder Edelstahl-Geflecht. Die konstruktiven Zaunteile bestehen aus Hohl- oder Vollprofilen mit eckigen oder runden Querschnitten, Flachstahl-, T-, U-, L- oder Bandstahlprofilen. Oft werden Metallzäune auch auf einem Mauer- oder Betonsockel zwischen Pfeilern errichtet.
Begrünte Variante
Außerdem gibt es Metallgitter- und Maschendrahtzäune in verschiedenen Formen und Qualitäten. Sie sind kostengünstig, leicht aufzustellen, aber nicht jeder bildet den passenden Rahmen für ein schmuckes Haus. Deko-Tipp: Wenig repräsentative Zäune ein- oder überwachsen lassen von Hecken oder Kletterpflanzen.
Geeignetes Material
Früher wurden Eisenzäune handgeschmiedet, auch heute werden historische Repliken noch aus Schmiedeeisen hergestellt. Für handwerkliche Ausführungen verwenden Zaunbauer Baustahl, oft feuerverzinkt (siehe unten), oder den gut doppelt so teuren rostfreien Stahl – also Edelstahl. Vorgefertigte Metallzäune sind in Stahl, Edelstahl und Aluminium erhältlich.
Rostschutz
Schadstoffe aus der Luft in Verbindung mit Feuchtigkeit greifen Metalloberflächen an: Besitzer von Edelstahlzäunen brauchen sich darüber keine Sorgen zu machen. Ihre Freiraumteiler sind und bleiben völlig wartungsfrei. Ist aber unbehandelter Stahl Witterung ausgesetzt, fängt er bald an zu rosten. Mit einer Rostschutzgrundierung und zwei Deckanstrichen versehen, setzt ein Stahlzaun spätestens nach zehn Jahren Rost an. Besonders hochwertigen Korrosionsschutz bietet dagegen eine Feuerverzinkung. Auch Aluminium-Profile sind mit einer witterungsbeständigen und farbechten Oberfläche ausgestattet.
Feuerverzinken
Zaunelemente aus Stahl werden in geschmolzenes Zink (bei ca. 450 Grad) getaucht. Dabei bildet sich eine widerstandsfähige Legierungsschicht aus Eisen und Zink, darüber eine reine Zinkschicht. Das Zink schützt darunter liegendes Metall vor Korrosion, und zwar so lange, bis es selbst korrodiert ist: Die Feuerverzinkung bietet jahrzehntelangen Rostschutz ohne Wartungsaufwand.
Lackieren
Zäune aus feuerverzinktem Stahl kann man roh belassen. Ein zusätzlicher Farbanstrich verändert sie nicht nur optisch, sondern verbessert auch den Korrosionsschutz. Durch UV-Einwirkung lässt die Farbqualität des Anstrichs innerhalb weniger Jahre nach. Bei gedeckten, unauffälligen Farbtönen wie Anthrazit fällt diese Veränderung kaum auf.

Metallzäunen sollte man in etwa alle 2 Jahre mit klarem Wasser – ohne Putz- oder Scheuermittel, reinigen. Man verhindert dadurch die Ausbildung von Algen und Moos. Algen und Moosbildung entstehen durch Staub und Regenwasser. so haben Sie noch länger Freude mit Ihrem neuen Gartenzaun. Gerne führen wir auch für Sie die fachmännische Reinigung durch. Gerne machen wir Ihnen ein Angebot dafür.
Feuerverzinken:
Das Feuerverzinken erfolgt in Zinkbädern bei einer Temperatur von ca. 450°C. Auf der Stahloberfläche entstehen dabei durch wechselseitige Diffusion Eisen-Zink-Legierungsschichten, in der Regel mit darüberliegender Reinzinkschicht. Die Zinkbäder haben max. Längen von 15,5 Metern. Bei Überlängen der Konstruktion wird diese zweimal getaucht. Die Schutzdauer beträgt bei normaler Atmosphäre ca. 20 bis 30 Jahre.
Pulverbeschichtung:
Oberflächenbehandlung durch einbrennen von Polyesterpulver bei ca. 200 °C. Dadurch ergibt sich eine sehr harte und starke Oberfläche (strapazierfähiger als Lackierung). Außerdem bietet die Pulverbeschichtung eine große Farbauswahl an (z.B. nach RAL-Karte u.v.m.). Auch feuerverzinkte Stahlteile können nach Vorbehandlung pulverbeschichtet werden.
